Rezension: Der Bücherdrache – Walter Moers

© Bild: lesenwieatmen Buchcover: Penguin Verlag

Hallo ihr Lieben,

Ich hoffe ihr seid alle gut in den Mai gekommen, ob getanzt oder gelesen. Bei uns hat sich unter anderem auch das trübe Wetter verabschiedet und ist strahlendem Sonnenschein gewichen. Gestern habe ich noch eben den Bücherdrache von Walter Moers beendet, da ich diesen noch unbedingt zu meinem Lesemonat April hinzupacken wollte. Walter Moers ist einer meiner liebsten Autoren und ich habe mich unglaublich auf das neue Buch von ihm gefreut und umso mehr, als ich gesehen habe, dass mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wird. Hiermit also ein großes Dankeschön an den Penguin Verlag und das Bloggerportal.

Mit seinen nicht mal 200 Seiten ist der Bücherdrache leider nur ein kleiner Happen für Zamonien-Fans aber natürlich besser wie gar nichts. Außerdem tut so eine kleine Reise in die lederne Grotte bzw. in den Sumpf, wo wir den Bücherdrachen kennenlernen auch mal wieder gut. Zu Beginn des Buches treffen wir meinen persönlichen Lieblingsbuchling Hildgegunst zwei wieder, der dem zamonischen Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz seine Geschichte mit dem Bücherdrachen erzählt.

Mir hat das Buch mal wieder super gefallen. Nicht das beste Werk von Moers, aber dennoch sehr lesenswert, da es mal wieder unglaublich fantasievoll und märchenhaft beschrieben wird. Außerdem finden sich auf manchen Seiten auch Zeichnung von Walter Moers persönlich wieder. Das hat die wenigen Seiten zwar noch kürzer gemacht, aber ich liebe seine Zeichnungen auch.

Ich kann das Buch jedem Zamonien-Fan ans Herz legen. Für zamonische Neueinsteiger vielleicht nicht das beste Werk, da man eben gleich bei alt bekannten Charakteren landet.

★ ★ ★ ★
4,5/5


© Bild: lesenwieatmen Buchcover: Penguin Verlag

Klappentext:

In den Katakomben von Buchhaim erzählt man sich eine alte Geschichte vom sprachmächtigen Drachen Nathaviel. Angeblich besteht er aus lauter Büchern, die von der mysteriösen Kraft des Orms durchströmt sind. Die Legende besagt, der Bücherdrache habe auf jede Frage die richtige Antwort.


Der Buchling Hildegunst Zwei, benannt nach dem zamonischen Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz, macht sich eines Tages auf den Weg in den Ormsumpf, wo Nathaviel hausen soll. Dabei wagt er sich in Bereiche der Katakomben, in denen es von Gefahren wie den heimtückischen Bücherjägern nur so wimmelt. Und er ahnt nicht, dass die größte Gefahr, die ihm droht, vom Bücherdrachen selber ausgeht.

Roman
Erscheinungstermin: 25. März 2019
192 Seiten, 17,0 x 24,0 cm
20 € Hardcover

Rezension: on the come up – Angie Thomas

You can’t stop me on the come up, nope, nope!

Bri/Breezy/Bookie/ Brianna Jackson

Klappentext:

Die 16-jährige Bri wünscht sich nichts sehnlicher, als eine berühmte Rapperin zu werden. Als Tochter einer Rap-Legende ist das nicht leicht: Ihr Vater starb, kurz bevor er den großen Durchbruch schaffte, und Bri tritt in riesengroße Fußstapfen. Dann verliert ihre Mutter ihren Job. Plötzlich gehören Essensausgaben, Zahlungsaufforderungen und Kündigungen ebenso zu Bris Alltag wie Reime und Beats. Als sich die unbezahlten Rechnungen stapeln und ihre Familie kurz davor ist, ihre Bleibe zu verlieren, wird klar: Eine berühmte Rapperin zu werden, ist für Bri nicht länger nur ein Wunsch, sondern ein Muss …

© cbj Kinder und Jugendbuchverlag
Erschienen am: 04.03.2019
Seiten: 512
Hardcover; 18 €
Jugendbuch ab 14 Jahren
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© Bild: lesenwieatmen Buchcover: cbj Kinder und Jugendbuchverlag

Am Donnerstag kam endlich ‚on the come up‘ von Angie Thomas bei mir an!! Ich hab mich so unglaublich gefreut, als ich gesehen habe, dass das Bloggerportal von Random House mir dieses Buch bestätigt hat. Also hiermit ein ganz großes Dankeschön an das Bloggerportal und den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar!


You´ll never silence me and you´ll never kill my dream,
just recognize when you say brilliant that you´re also saying Bri.

Ich hab vorher schon die ein oder andere Rezension gelesen und musste mich dann selbst davon überzeugen. Außerdem wollte ich einfach mal in diese Welt eintauchen, die man sonst nur aus Bilder von den Medien kennt. Da Angie Thomas selbst als Jugendliche Rapperin war, bin ich auch überzeugt davon gewesen, dass es echt ist, was sie schreibt. Ihr erster Roman ‚the hate u give‘ wurde sogar mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.


Unarmed and dangerous, but America, you made us,
only time we famous, is when we die and you blame us.

Schon nach den ersten paar Seiten, war ich direkt im Buch, bei Bri, in den Garden Heights. Angie Thomas hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, der den Leser wirklich in die Vorstädte Amerikas bringt. Vielleicht nicht unbedingt etwas für Leser, die Anglizismen nicht mögen, aber unglaublich real. Hier darf ich auch ein großes Lob an die Übersetzerin Henriette Zeltner aussprechen, für diese grandiose Übersetzung. Wörter wie Bro, Spitten, Nah’mean wurden in der Muttersprache beibehalten, was ich persönlich klasse finde, genauso, dass die Rap Texte Englisch geblieben sind. Für all die jenigen, die mit dem ein oder anderen Wort nichts anfangen können, ist im hinteren Teil des Buches sogar ein Glossar! Finde ich unglaublich klasse. Die Rap Texte sind auch nicht allzu schwer zu verstehen und im Notfall gibt es ja auch noch das gute alte Wörterbuch oder Google Übersetzer!

Silencer is a must, they ain’t heard us.

Ich hab das Buch trozt seiner 500 Seiten nur so verschlungen, da ich mit Bri zusammen ihren Traum verwirklichen wollte. Ich wollte sichergehen, dass sie es schafft und hab auf jeder Seite mitgefiebert. Außerdem hab ich einen verdammt realitätsnahen Einblick in diese Welt bekommen.

Here’s the kicker, they get richter, only of we take that picture, as the truth, and as us. It’s not just rap, this shit is bigger.

‚On the come up‘ ist vielleicht kein Buch für jeden, aber ein Buch, dass ich jedem nur so ans Herz legen kann, ob Jugendlicher oder Erwachsener. Die Geschichte ist authentisch und erzählt über die bittere Realität, Rassismus, Gewalt, Vorurteilen und Armut. Eines meiner absoluten Jahreshiglights, und wir haben erst März!
Und wer Fans von Buchzitaten ist, wird hier ebenfalls nicht enttäuscht. Ich brauch jetzt nämlich dringend neue Post-Its!

Rezension: Rückkehr nach Sunset Cove

Wenn der Horizont weit ist und der Ozean rau, ist es Zeit Geheimnisse zu lüften.

Ella Thompson

Klappentext:


Wie aus dem Nichts bricht Niclas Hunters Welt zusammen. Gerade noch war er ein erfolgreicher Staatsanwalt, doch seine Konkurrentin Gillian Mulhare brachte ihn mit einer sorgsam eingefädelten Intrige zu Fall. Um der Belagerung durch die Presse zu entkommen, flüchtet Niclas nach Cape Cod, wo er im Familiensitz Sunset Cove zur Ruhe kommen will. Doch statt das Haus wie erwartet leerstehend vorzufinden, ertappt er eine mysteriöse Einbrecherin – unter der Dusche. Von der ersten Sekunde an fühlt sich Niclas zu der jungen Frau hingezogen, wie er es noch nie zuvor erlebt hat. Doch wer ist die schöne Unbekannte und was führt sie im Schilde?

© Heyne Verlag


Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42294-0
Erschienen am  14. Januar 2019



Lange Zeit habe ich nur Fantasy-Bücher gelesen und bin letzendlich in eine tiefe Leseflaute gefallen. Dann viel mir auf der Arbeit dieses Buch in die Hände und das Cover hat mich einfach gecatched. Ich bin ja allgemein jemand, der total auf rosa Töne steht und dieses Cover passt einfach wie die Faust aufs Auge zu mir. Außerdem hörte sich der Klappentext nach einem tollen, leicht zu lesenden Liebesroman an, den man in einem Rutsch einfach mal weglesen kann.

Zu aller erst möchte ich mich recht herzlich bei Heyne und dem Random House Blogger Portal bedanken, die mir freundlicherweise das Buch zum rezensieren zur Verfügung gestellt haben.


Der Schreibstil der Autorin ist einfach und leicht zu lesen, also perfekt für einen Liebesroman für Zwischendurch. Allerdings hab ich am Anfang auch nicht damkt gerechnet, dass sich die schöne Liebesgeschichte zu einer Liebesgeschichte mit Krimieinflüssen entwickelt. Daher musste ich das Buch wohl oder übel in einem Rutsch durchlesen, da ich wissen musste, wie die Geschichte ausgeht. Mehr möchte ich aber nicht veraten, da ich keinen spoilern möchte. :p
Mir hat die Story unglaublich gut gefallen und sie hat mir auch sehr aus meiner Leseflaute geholfen. Ich hab jetzt wieder richgtig Lust zu lesen.

Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und ich mochte sowohl Nick als auch Marie mit ihrem Hund sehr gerne. Im zweiten Band geht es dann um Nick’s Bruder Andrew, der auch im ersten Band schon ab und zu mal auftaucht. Auch er war mir sehr sympathisch weshalb auch sehr gespannt auf den 2. Band der Lighthouse Saga bin. Der erscheint übrigens schon am 08.04.2019 und lässt damit nicht mehr lange auf sich warten. Auch bei Band 2 sieht das Cover wieder wunderschön aus und ich freue mich schon auf den Moment, wenn alle drei in meinem Regal stehen!


© Bild: lesenwieatmen ; Karte: Heyne Verlag ( Random House)

Ja, ich hab jetzt auch n‘ Blog!

Hey,

ja, ich hab jetzt auch n‘ Blog! Und ja, ich bin noch leicht überfordert und hab noch keinen wirklichen Plan, wie das ganze funktioniert, da ich absolut kein Technikfreak bin.

Aber nunja, jetzt bin ich hier, also schreib ich auch was. Hauptsächlich möchte ich euch hier über die Bücher, die ich so lese berichten, aber manchmal hab ich eventuell auch Lust einfach mal was von mir zu berichten und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Denn das muss auch mal sein und manchmal ist es einfacher Menschen, die man gar nicht so wirklich kennt, seine Geschichte zu erzählen.

Deshalb jetzt noch kurz über mich:

Ja, ich bin Madlen, aber den meisten unter dem Namen „lesenwieatmen“ bekannt. Den Namen hab ich von einem Kunden, der nicht fassen konnte, wie schnell und wie viel ich lese und darauf eben meinte „sie lesen ja, als wäre es wie atmen für sie“. Aand a name was born. Hört sich auch besser an wie Madlenliest oder sonstiges :p

Ich mache gerade eine Ausbildung zur Buchhändlerin und bin unglaublich glücklich in dem Job, weil ich tagtäglich mit Menschen über eine meiner größten Leidenschaften reden kann und mich tatsächlich auf der Arbeit auch wie zu Hause fühle. Außerdem habe ich wundervolle Kolleginnen!

Ich muss gestehen, dass ich als Leseratte geboren worden bin und während des Abiturs bzw. eigentlich schon die Zeit davor einfach gar nichts mehr außer die Schullektüren gelesen hab, weils einfach uncool war und ich irgendwie gezwungen war dem Trend so ein bisschen zu folgen. Mittlerweile halte ich es aber keinen Tag mehr ohne Buch in der Hand aus und es gibt nichts schöneres als jeden morgen neue Bücher auszupacken, wirklich nicht!